| WENN VOLLEYBALL ZUR KOPFSACHE WIRD |
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 Wenn Volleyball zur Kopfsache wird.Harald Kitz hat die Betreuung der Vienna hotVolleys aufgenommenWien – Regelrecht vorgeführt wurden die Vienna hotVolleys zu Beginn des dritten Finalspiels bei Hypo Tirol. Doch als bei 0:2 alles schon nach einem Sieg der Hausherren aussah, kamen die Wiener noch einmal zurück und drehten die Partie zu einem 3:2 (-15,-15,22,18,11). Mit dem Comeback der hotVolleys hatten in der Innsbrucker USI-Halle nicht mehr viele gerechnet. Einer schon: Harald Kitz. Der Kärntner musste schon aus Berufswegen an eine Wende glauben. Schließlich ist er der neue Mental-Trainer der Truppe von Trainer Igor Prielozny. Kampf der KopflastigkeitMit Volleyball hatte Kitz, der ursprünglich aus der Musik-Branche kommt, bisher noch nichts am Hut. Bei seiner Behandlung wirkt auf den Kopf-Nacken-Schulter-Bereich ein. „Damit der Druck schneller entweicht“, erklärt er. "Es gibt kein Zurück“Die Parallelen zwischen einem Manager und einem Volleyballer liegen für Kitz auf der Hand.„Beide müssen innerhalb von Sekunden-Bruchteilen Entscheidungen treffen. Danach gibt es kein Zurück mehr.“ Die Aufgabe von Kitz ist es, „die Verbindung zwischen Kopf- und Bauch-Entscheidungen zu verbessern, damit der Körper schneller und besser funktioniert.“ "Bin nur ein Teil“Doch wie sind die hotVolleys auf ihn gekommen? „Peter Kleinmann, der mich schon länger kennt, hat mich eines Tages angerufen. Er weiß, dass Volleyball sehr mental ist.“ Die Zusammenarbeit hat aber gerade erst begonnen. Das sensationelle Comeback der hotVolleys in Innsbruck will sich Kitz deshalb nicht andichten lassen. „Ich sehe mich nur als kleiner Teil des Ganzen.“ Von BerufswegenIn der „Best of seven“-Finalserie führen die hotVolleys nach dem ersten Auswärtssieg mit 2:1. „Es geht nur um den Sieg. Dafür bin ich ja da.“  Bericht: Reinhold Pühringer
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Darum sind die Wiener hotVolleys im Kopf so stark. Sensationelles Comeback mit Mental-Coach Harald Kitz. (04/2010)

