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Begeistert von der haki Methode zeigte sich die Crew um Wladimir Klitschko kurz vor seinem WM-Kampf. (09/2011)

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WENN VOLLEYBALL ZUR KOPFSACHE WIRD Drucken

(c)LAOLA1Darum sind die Wiener hotVolleys im Kopf so stark. Sensationelles Comeback mit Mental-Coach Harald Kitz. (04/2010)

 

Wenn Volleyball zur Kopfsache wird.

Harald Kitz hat die Betreuung der Vienna hotVolleys aufgenommen
Harald Kitz hat die Betreuung der Vienna hotVolleys aufgenommen
Harald Kitz hat die Betreuung der Vienna hotVolleys aufgenommen

Wien – Regelrecht vorgeführt wurden die Vienna hotVolleys zu Beginn des dritten Finalspiels bei Hypo Tirol.

Doch als bei 0:2 alles schon nach einem Sieg der Hausherren aussah, kamen die Wiener noch einmal zurĂĽck und drehten die Partie zu einem 3:2 (-15,-15,22,18,11).

Mit dem Comeback der hotVolleys hatten in der Innsbrucker USI-Halle nicht mehr viele gerechnet.

Einer schon: Harald Kitz. Der Kärntner musste schon aus Berufswegen an eine Wende glauben. Schließlich ist er der neue Mental-Trainer der Truppe von Trainer Igor Prielozny.

Kampf der Kopflastigkeit

Mit Volleyball hatte Kitz, der ursprĂĽnglich aus der Musik-Branche kommt, bisher noch nichts am Hut.
Normalerweise behandelt er Manager und andere – wie er sie nennt - „kopflastige Menschen“.

Erfahrungen mit Sportlern konnte der 35-Jährige aber bereits sammeln. „Mit Skispringern und Olympiasieger Fritz Strobl habe ich zusammen gearbeitet“, erzählt Kitz, der eine eigene Methode namens „Haki“ entwickelt hat, im Gespräch mit LAOLA1.

Bei seiner Behandlung wirkt auf den Kopf-Nacken-Schulter-Bereich ein. „Damit der Druck schneller entweicht“, erklärt er.

"Es gibt kein Zurück“

Volleyball als Kopfsache
Volleyball als Kopfsache
Die Parallelen zwischen einem Manager und einem Volleyballer liegen fĂĽr Kitz auf der Hand.
„Beide müssen innerhalb von Sekunden-Bruchteilen Entscheidungen treffen. Danach gibt es kein Zurück mehr.“

Die Aufgabe von Kitz ist es, „die Verbindung zwischen Kopf- und Bauch-Entscheidungen zu verbessern, damit der Körper schneller und besser funktioniert.“

"Bin nur ein Teil“

Doch wie sind die hotVolleys auf ihn gekommen? „Peter Kleinmann, der mich schon länger kennt, hat mich eines Tages angerufen. Er weiß, dass Volleyball sehr mental ist.“

Die Zusammenarbeit hat aber gerade erst begonnen. Das sensationelle Comeback der hotVolleys in Innsbruck will sich Kitz deshalb nicht andichten lassen. „Ich sehe mich nur als kleiner Teil des Ganzen.“
Wie Kitz verrät, haben die Spieler der hotVolleys die neuen Übungen aber als Mitgrund für den Sieg in Innsbruck gesehen. „Einige sind nachher zu mir hergekommen und haben gesagt: Harald, vielen Dank, du hast einen guten Job gemacht.“

Von Berufswegen

In der „Best of seven“-Finalserie führen die hotVolleys nach dem ersten Auswärtssieg mit 2:1.
Für das nächste Aufeinandertreffen am Freitag im Wiener Budocenter ist Kitz erneut von einem Sieg überzeugt.

„Es geht nur um den Sieg. Dafür bin ich ja da.“

 

Bericht: Reinhold PĂĽhringer

http://www.laola1.at/394.html